Auch in dieser Ausgabe wieder viele interessante Gesundheits- und Verhaltensthemen. Verständlich erklärt von unserem Expertenteam der Tierkliniken der Ludwig-Maximilians-Universität München und Spezialisten zu besonderen Themengebieten rund ums Haustier.
Exklusiv in tiere life: NINA RUGE interviewt Experten - Dieses mal Nina Ruge im Gespräch mit Frau Prof. Dr. Meyer-Lindenberg zu Schultergelenkserkrankungen beim Hund
Prominenter Tierbesitzer in dieser Ausgabe SAT 1 Moderatorin BETTINA CRAMER
Ein Australian Cattle Dog und eine Devon Rex haben das bezaubernste Lachen und gewinnen den Fotowettbewerb
Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern mit einem liebevollen Lachen.
Haben Sie vielen Dank für Ihre Teilnahme. Wir hatten richtig viel Freude an Ihren Fotos und Ihren lachendenTieren und freuen uns riesig über die überaus positive Resonanz.
Deshalb haben wir beschlossen, schon bald einen neuen Fotowettbewerb mit dem Thema "Tierfreundschaft" zu starten.
Es wäre eine große Freude, wenn Sie wieder dabei wären!
Ihr Team von tiere life
Ein Basenji gewinnt die Deutschland-Qualifikation der Eukanuba World Challenge
Auf der CACIB Hund und Pferd, die vom 14. bis 16. Oktober in Dortmund vom VDH veranstaltet wurde, gewann der Basenji mit dem schönen Namen C-Quest`s Echo of Eldorado von Noel Baaser die deutsche Qualifikation der Eukanuba World Challenge.
Durchsetzen konnte sich der kleine braun-weisse Rassehund gegen 15 weitere qualifizierte Hunde, darunter drei Tibet Terrier, zwei Samojeden, zwei Greyhounds, ein Staffordshire Bullterrier, ein Lhasa Apso, zwei Pons, ein American Cocker Spaniel, ein Shiba-Inu und ein English Pointer. Die Ausstellungsrichter Dr. Wilfried Peper aus Deutschland, Stefan Sinko aus Slovenien und Ole Staunskjaer aus Dänemark waren sich am Ende einig und kürten den kleinen Basenji zum Sieger.
Nun darf er zusammen mit seinen Besitzern im Dezember für fünf Tage nach Orlando, Florida, USA reisen und Deutschland bei der Wahl zum Welttitel vertreten. Die Kosten für Hund und Besitzer werden von der Firma Eukanuba übernommen.
Dem Sieger der World Challenge bzw. dessen Besitzer winkt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 $. Der zweite Platz ist immerhin noch mit 3.000 $ und der dritte Preis mit 2.000 $ dotiert.
Zusätzlich darf der Basenji bei der AKC/Eukanuba National Championship 2011 teilnehmen, die ebenfalls in Orlando, Florida, USA, direkt im Anschluss an die Eukanuba World Challenge stattfindet. Gewählt wird dabei der Best of Show. Dem Sieger winken 50.000 $.
Wir wünschen C-Quest`s Echo of Eldorado von Noel Baaser viel Erfolg!!!
Im kanadischen British Columbia fiel ein kleiner weißer Pudel buchstäblich vom Himmel direkt in den Garten eines Altenheimes.
Mit gebrochenen Rippen und allerlei Wunden brachten die Bewohnern des Heimes den Hund in eine nahe gelegene Tierklinik.
Die Tierärzte fanden tiefe Furchwunden an Hals, Nacken und Rücken des Tieres und kamen zu dem Entschluss, dass der etwa drei Kilogramm schwere Pudel von einem Greifvogel, wahrscheinlich einem Weißkopfseeadler, angegriffen und mit in die Luft genommen wurde. Aufgrund des für den Greifvogel doch zu schweren Gewichtes des Hundes, musste der Vogel seine „Beute“ wieder loslassen und warf ihn direkt über dem Altenheim ab.
Weißkopfseeadler sind in den Küstenregionen von British Columbia weit verbreitet, greifen aber in der Regel nur Fische und kleinere Kaninchen an. Ein Angriff auf größere Haustiere ist nach Angabe der ortsansässigen Tierpflegerin Shannon Broderick äußerst selten.
Aufgrund des schlechten körperlichen Zustandes des Pudels gehen die Veterinäre zudem davon aus, dass das Tier von seinen Besitzern ausgesetzt wurde und bereits wochenlang alleine durch die Wildnis irrte.
Tierschützer haben sich dem kleinen Pudel nun angenommen und ihn liebevoll „Miracle“, übersetzt „Wunder“ getauft, da er nicht nur die Hungersnot und die Greifvogelattacke überlebte, sondern nun auch noch ein liebevolles Zuhause gefunden hat.
Tierbesitzer, die ihren Hund oder ihre Katze mit in den Urlaub nehmen möchten, können dies ab 03. Juli 2011 nur noch tun, wenn sie ihr Haustier chippen haben lassen.
Tätowierungen sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zugelassen.
Mittels Spritze wird der Mikrochip unter die Haut, in der Regel an der linken Halsseite, eingebracht und kann über ein elektronisches Lesegerät abgelesen werden. Entsprechende Geräte sind in Besitz von Tierärzten, Tierheimen, Polizei und Zoll.
Der Mikrochip liegt reizlos unter der Haut und wir von den Tieren nicht als störend empfunden. Vorteilhaft erweist sich der Chip unter anderem, wenn das Tier verloren geht, da der Chip von aufgefundenen Tieren abgelesen werden kann und die Besitzer über die Tiermeldestelle Tasso ermittelt werden können. Nach der tierärztlichen Gebührenordnung fallen für Tierbesitzer Kosten von etwa 50 Euro an.
Im Rahmen einer gemeinsamen Studie der medizinischen Universität Wien und der tiermedizinischen Universität Wien konnte eine verblüffende Rezeptor-Ähnlichkeit des Tumormarkers CEA (carcinoembryonales Antigen) zwischen Mensch und Hund aufgedeckt werden.
Nach Angabe der veterinärmedizinischen Universität Wien erkranken alleine in österreich pro Jahr 4.000 Hunde an einem Tumor. Jeder zweite Hund über zehn Jahre stirbt daran. Viele Tumorarten beim Hund sind denen des Menschen in biologischer Hinsicht ähnlich. Mittels Tumormarker versuchen Mediziner weltweit Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen, oder im Rahmen der Tumornachsorge, nach Behandlung einer Tumorerkrankung, ein erneutes Tumorwachstum (Rezidiv) aufzudecken. Das carcinoembryonale Antigen (CEA) zählt zu den wichtigsten Tumormarkern beim Menschen, insbesondere bei Darmkrebs, Bauchspeichelsrüsenkrebs, Lungenkrebs, Magenkrebs und Brustkrebs. Zellen, die CRA bilden, bauen es in ihre Zellwand ein, geben es aber auch ins Blut ab. Zwar unterscheidet sich bei Mensch und Hund das CEA deutlich, nicht aber der zum Andocken notwendige CEA-Rezeptor. Dadurch wird es möglich, in zwei unterschiedlichen medizinischen Bereichen (Humanmedizin und Tiermedizin) gleichartige Forschungen anzustellen und dadurch bessere Therapieerfolge zu erzielen. Da Hunde eine wesentlich kürzere lebenserwartungen aufweisen als Menschen, laufen auch entsprechende Zyklen schneller ab, sodass Forschungsergebnisse beim Hund oft schneller als beim Menschen erreicht werden können. Entsprechen wird erwartet, dass durch eine gemeinsame Forschung der Humanmedizin mit der Tiermedizin schneller neue Generationen von Therapeutika entwickelt werden können.
Zum Beispiel ähneln sich der Gesäugetumor des Hundes und der Brustkrebs der Frau in Verlauf und Metastasierungsrate erheblich, sodass sich die Forscher gerade bei dieser Krebsart neue Therapieansätze und schnellere Ergebnisse erhoffen.